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Feb
02
2019

Leipzig – Messestadt mit Tradition

Die Leipziger Messe ist seit über 850 Jahren ein bedeutender Bestandteil der Stadt.
Begünstigt durch die gute Lage an zwei wichtigen Handelsstraßen hatte Leipzig Mitte des 19. Jahrhunderts eine Vormachtstellung im Bereich der Messen erreicht.
Im Zuge der Industrialisierung wurde es möglich, in großer Stückzahl das gleiche Produkt herzustellen. Somit war es für die Aussteller einfacher, nicht die Menge der Ware, sondern lediglich deren Muster zu präsentieren. Leipzig ist die Wiege der Mustermesse. Um entsprechende Räume zur Verfügung stellen zu können, begann die Stadt Leipzig mit dem Bau großer Messepaläste in der Innenstadt. Das erste Messehaus war das Städtische Kaufhaus. Auf einem Gelände in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals baute die Messe riesige Hallen zur Präsentation von technischen Geräten – es entstand eine Ausstellungsfläche von insgesamt 130000 Quadratmetern. Aus dieser Zeit stammt auch das Symbol der Leipziger Messe, das Doppel- M. Obwohl die Leipziger Messe auch in den dreißiger Jahren an Bedeutung nicht verloren hatte, zogen sich doch aus politischen Gründen nach und nach ausländische Aussteller zurück.
In den Zeiten der DDR war Leipzig der wichtigste Messeplatz im Ostblock. Die Leipziger Messe wurde aber auch von ausländischen Ausstellern als Messe- und Handelsplatz wieder genutzt. Heute finden auf dem Neuen Messegelände verschiedene Fachmessen, Tagungen und Großveranstaltungen statt.

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